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 4. April 2026 •  Ekkart

Bestellen

im Internet ist ja so einfach. Bei manchen Anbietern reicht ein Klick, bei anderen sind’s einige mehr. Leider ist man dann der Willkür der Paketdienste ausgeliefert. Meist steht das Paket dann beim Nachbarn, das ist die nette Variante; außer der Nachbar fährt in Urlaub. Oft wird das Paket gesammelt beim Getränkemarkt oder dem Schneider an der Ecke abgegeben; was der werktätigen Bevölkerung das Abholen nicht unbedingt erleichtert. Aber wenn dann neuerdings auch noch der Ausweis bei Abholung vorgezeigt werden soll, inklusive Aufschreiben der Personummer, platzt einem ja doch der Kragen. Habe mit den, für meine Begriffe, weniger hilfreichen paketannehmenden Einzelhändlern vereinbart, daß sie keine mehr für uns annehmen sollen. Mal sehen ob’s klappt, denn die nächste Bestellung läuft bereits.

Nix los

Kann man ja auch mal erwähnen, sowohl bei I als auch bei mir komplett ereignisloser Arbeitsweg, sogar mit Autos, die Platz gemacht haben. Da kommt garantiert noch was hinterher…

Wenn Du in die Bibliothek gehst

vergiß Dein Vorhängeschloß nicht! Die UB der TU Berlin hat ihre Drohung wahrgemacht und ab sofort sind die Schließfächer mit sogenannten Drehriegelschlössern ausgestattet. Auf diese Weise kann man seinen Nutzern auch mitteilen, daß man sie nicht in der Bibliothek haben will. [...]

Radfahrer ohne Licht

Es heißt ja immer, dass Radfahren ohne Licht so schlimm wäre und man vor sich selbst geschützt werden muss, weil die Autofahrer einen ja im Dunkeln nicht sehen. Wie wäre es, wenn wir uns erst um das Problem kümmern würden, dass einen Autofahrer am hellichten Tag nicht sehen, ignorieren, schneiden, umfahren wollen? Und dann kümmern wir uns um den Rest. [...]

Demonstrationsrecht und knüppelnde Polizisten

Nach der Demo “Freiheit statt Angst” waren ja Videos zu sehen, wie Polizisten einen Teilnehmer verprügelt haben. Einfach so. Das ist schlimm. Für die Demokratie und das Ansehen der Polizei und damit für das Ansehen des Staates. [...]

Rammstein indiziert

Tja, jetzt ist es soweit: “Liebe ist für alle da” wurde indiziert, wohl aufgrund einer Anzeige des Familienministeriums. Grund für die Indizierung sollen das Cover sein und das Lied “Ich tu’ Dir weh”, das zu schlimmen Sexpraktiken aufrufen soll. Außerdem soll “Pussy” zu ungeschütztem Geschlechtsverkehr animieren. (“Steck Bratwurst in Dein Sauerkraut”?) [...]

Angriff vom Planeten P2X F49

Fraunhofer! Yeah!

LKW-Frage

I überraschte mich mit folgender Frage: mir kam in einer engen Straße ein LKW entgegen, wir hatten beide zusammen nicht Platz. Wir treffen uns glücklicherweise an einer Stelle, wo auf seiner Seite eine riesige Parklücke war. [...]

Die journalistische Antithese

Nur Journalisten sind gut, Journalisten sind nur in Printmedien gut, Blogger sind doof. So Werner D’Inka, Herausgeber der FAZ. Auszüge der Rede: Deshalb lautet die oberste Maxime des Journalismus, zu recherchieren, Fakten zusammenzutragen und zu prüfen sowie Zusammenhänge aufzuhellen. Journalisten liefern damit der Öffentlichkeit das gedankliche Rüstzeug für die politische Willensbildung. [...]

Das journalistische Manifest

Klaus Jarchow hat sich an einem journalistischen Manifest versucht und gute Kritikpunkte schön formuliert. Auszüge: Der Journalismus soll die Partizipation der Menschen am demokratischen System bewirken, indem er ihnen Entscheidungshilfen ‘für oder wider’ an die Hand gibt. Faktisch aber gleich das Angebot der Medien einem sozialistischen HO-Laden, wo – statt argumentativer Vielfalt – in allen Medien das Immergleiche im Schaufenster steht. [...]