Auto

Radfahren bei dem Wetter

Radfahren bei dem Wetter ist extrem gefährlich. Zumindestens wenn man den Nachrichten oder dem Bekanntenkreis glaubt. Das ist die gefühlte Unsicherheit, denn es ist glatt draußen und Radfahren ist sowieso gefährlich. Bei dieser Betrachtung stören Fakten nur. [...]

Taxisfahrer – Berufskraftfahrer

Ja, die lieben Kollegen der taxifahrenden Zunft. Sind so routiniert/gut unterwegs, dass sie auch kleinste Räume ausnutzen können. Weil sie das ja einschätzen können. Viel besser als die Gelegenheitsfahrer. Dabei brauchen sie nicht einmal anhalten, wenn sie einen Unfall verursachen. Leider ließ mich mein Handy im Stich, so dass ich das Kennzeichen nicht mehr habe. Hätte aber sowieso nichts genutzt. Wen interessieren schon Kennzeichen? [...]

Es gibt ihn, den guten Tag

Alle Jahre wieder gibt es den Tag, an dem ich zur Arbeit und zurück komme, ohne dass mir jemand die Vorfahrt nimmt, eng an mir vorbeifährt oder mich umfahren will. [...]

Fast eine Prügelei

Setting: 21:30, Schneefall hört gerade auf, glatte Straßen, Petersburger Straße Ecke Straßmannstraße Richtung Bersarinplatz (Openstreetmap) Ich (E) stehe mit Fahrrad bei Rot an der Kreuzung, rechte Fahrspur, beide Spuren links neben mir mit je zwei Autos besetzt, hinter mir frei. Ein Auto stellt sich hinter mich. Ampel schaltet auf grün, wir fahren los, Auto überholt mit ca. 30cm Abstand, ich versuche, durch Klopfen an der hinteren Seitenscheibe etwas mehr Abstand zu erreichen. Klappt auch, Auto (Audi mit getönten Scheiben) hält vor mir an, ich auch. Autofahrer (A) steigt aus: [...]

Fahrradfahren bei Glätte

Ist es eigentlich gefährlich, bei diesem Wetter (glatte Straßen) mit dem Fahrrad zu fahren? Nein. Die Glätte macht das Radfahren nicht gefährlicher, wenn man die Geschwindigkeit etwas anpasst. Aber die Autofahrer, die machen das Radfahren bei diesem Wetter gefährlich. Wie auch bei trockenem Wetter. Allerdings gefühlt etwas weniger. [...]

Babababa

so habe ich den Kleintransporterfahrer verstanden. Keine Ahnung, was er gesagt hat. Dafür weiß ich, was er garantiert nicht gesagt hat: “Tut mir leid, dass ich Dich überholt habe und das nicht ganz geschafft habe, trotzdem rübergezogen bin und Dich mit dem Auto berührt habe.” Warum auch?

Benimmregeln – Praxistest

Anwendungsbeispiel der Benimmregel 1. Situation: Anfahrt Radfahrer (R) auf Kreuzung mit vier Spuren, eine Rechtsabbieger, zwei Geradeaus, eine links (für Auskenner: Tiergartenstraße, Ecke Hofjägerallee; Berlin; Openstreetmap) Radfahrer will geradeaus, ordnet sich auf zweiter Spur von rechts ein Transporter (T) einer Baufirma will rechts abbiegen, ordnet sich rechts ein, schwankt nach links, so dass Radfahrer ausweichen muss, um nicht getroffen zu werden beide treffen sich an der roten Ampel R: was sollte das denn? T: was willst Du denn? R: na, das Rüberziehen mit fast Umfahren. T: wenn Du aber auch mitten auf der Straße fährst. R: wo soll ich denn sonst fahren? T: da ist eine schöne Fahrradampel (gestikuliert nach rechts vorn) und ein Radweg. R: da ist keine Radfahrerampel und auch kein Radweg. T: das ist genau der Mist, warum so viel Scheiße auf der Straße passiert. R: nö, die Scheiße passiert durch Autofahrer. T: wo ist eigentlich Dein Licht und so? R: dort und dort (zeigt auf das Licht), hast Du mich etwa nicht gesehen? Ampel springt auf grün, alle fahren weiter. [...]

Berliner Verkehr – Benimmregeln: Teil 1

Folgende Situation: man hat gerade mit dem Auto aus triftigem Grund einen Radfahrer eng überholt und der zuckt rum. Was tun? Man hat grundsätzlich zwei Möglichkeiten: weiterfahren und den Radfahrer verhöhnen, z.B. durch Gesten (drohender Zeigefinger, Achselzucken) oder verbal (“was willst Du denn?”). Zweite Möglichkeit: Aggressivität, z.B. durch ausbremsen und anbrüllen, aussteigen oder Drohen mit körperlicher Gewalt. [...]

Nix los

Kann man ja auch mal erwähnen, sowohl bei I als auch bei mir komplett ereignisloser Arbeitsweg, sogar mit Autos, die Platz gemacht haben. Da kommt garantiert noch was hinterher…

Radfahrer ohne Licht

Es heißt ja immer, dass Radfahren ohne Licht so schlimm wäre und man vor sich selbst geschützt werden muss, weil die Autofahrer einen ja im Dunkeln nicht sehen. Wie wäre es, wenn wir uns erst um das Problem kümmern würden, dass einen Autofahrer am hellichten Tag nicht sehen, ignorieren, schneiden, umfahren wollen? Und dann kümmern wir uns um den Rest. [...]