Detektiv Conan – Der Magier mit den Silberschwingen (名探偵コナン 銀翼の奇術師, Meitantei Konan: Gin’yoku no Majishan) – der achte Conan-Kinofilm.
Spoiler voraus.
Kaitō Kid!
Wird als Wachmann verkleidet verfolgt von Conan. Sie kämpfen, Conan stürzt von Dach.
Schnitt: wie es dazu kam…
Die Schauspielerin Juri hat einen Brief von Kaitō Kid erhalten, dass er ihren Saphirring stehlen wird. Im Brief steht, wann und wo, natürlich verschlüsselt.
Gut, dass sie sich an Kogorō wendet, der in seiner unnachahmlichen Art:
Das fällt uns Zuschauer:innen natürlich auf. Ebenso Conan, der es erstaunlicherweise dabei belässt, Kogorō bloßzustellen aber keine eigene Energie entwickelt, das Rätsel zu lösen.
Also treffen sich die üblichen Detective Boys++ im Theater Sora, um dort Kaitō Kid zu fangen. Der kommt dreist als Shin’ichi verkleidet. Nur Conan weiß das, kann aber wenig sagen, da Kaitō Kid sogar den An-den-Wangen-zieh-Test besteht. Weil er halt in echt wie Conan aussieht.
Die ganze Sequenz im Theater ist großes Kino, weil einfach dreist von Kid und sehr lustig.
Conan verfolgt Kaitō Kid aufs Dach, die Eingangssequenz findet statt.
Kaitō Kid rettet Conan, sie fallen auf eine S-Bahn. Conan hat das alles geplant, um Kaitō Kid zu fangen. Der ist aber, wie immer, noch einen Schritt weiter voraus und entkommt. Auf unwahrscheinlichem Weg aber sehr zur Freude der Zuschauer:innen.
Der Saphir wurde nicht gestohlen, zum Danke lädt Juri alle incl. ihres Theater-Staffs in ihr Ferienhaus ein. Dorthin müssen sie fliegen, ein Gewitter zieht auf.
Im Flugzeug eskaliert alles, Juri wird vergiftet, jede:r hat ein Motiv. Conan gelingt es, das Rätsel zu lösen und den Mörder bloßzustellen. Diesmal mit der schlafenden Eri, Kogorōs Ex, die er aus Versehen betäubt.
Bis jetzt ist noch nicht viel Zeit vergangen, entweder wird das der kürzeste Film aller Conan-Zeiten oder es passiert noch was.
Es passiert noch was.
Leider wurden aus Versehen die Piloten mitvergiftet, so dass keiner das Flugzeug fliegt. Sturzflug, den Conan gerade so abfängt. Jetzt muss Kaitō Kid ran, der den Saphir, der übrigens unecht ist, im Flugzeug stehlen wollte, wie seine Ankündigung deutlich machte. Er sucht sich Conan als Copilot raus, um das Flugzeug mit Hilfe des Autopiloten zu landen.
Nebenbei kümmert er sich um alle Mitreisenden. Er schafft es ebenfalls, die Detective Boys zu beruhigen und aktiv einzusetzen.
Kurz vor dem Flughafen wird das Flugzeug vom Blitz getroffen. Autopilot fällt aus, Flugzeug rammt Tower, durchstarten, alles am Boden in Flammen. Also kreisen, bis der Autopilot wieder geht. Geht nicht, weil unglücklicherweise der Treibstoff im Loch, das das abgerissene Triebwerk (der Tower) hinterlassen hat, ausläuft, weil jemand aus Versehen das Crossfeed-Ventil geöffnet hat.
Also irgendwo anders notlanden. Am Pier. Das viel zu kurz ist für eine Boeing 747-400. Aber mit Gegenwind sollte es gehen. Das Pier ist aber nicht beleuchtet.
Also sprengt Kaitō Kid die Tür und springt ab, um das Pier zu beleuchten (sagt er natürlich keinem, so dass wir denken, er hat sie verlassen). Dennoch verliebt sich Sonoko dabei wieder einmal in ihn. Vorher setzt er Ran ans Steuer des Flugzeugs.
Ran muss also das FLugzeug landen, kriegt Panik. Also geht Conan raus, um ihr als Shin’ichi Mut zuzusprechen. Ran und Sonoko allein am Steuer. Ran gesteht, dass sie Shin’ichi liebt.
Unterdessen leitet Kaitō Kid die Polizei (fragt nicht, warum da so viel Polizei da war, andere Geschichte) so ans Pier, dass sie die Landebahn beleuchten. Ran und Sonoko landen das Flugzeug. Keiner wird verletzt.
Kaffee, Boss?
Es ist unglaublich. Das ist alles so krude falsch und trotzdem funktioniert es. Man leidet und fiebert mit, alles ist toll, die Sequenz dauert fast eine halbe Stunde und ist doch kurzweilig. Herausragend.
Dafür ist der Kriminalfall selbst nicht sonderlich ausgefeilt, er dient halt nur als Aufhänger für Conan und Kaito, sowie Ran und Sonoko. Dennoch ist die Mordmethode originell. Die Figuren werden gut eingesetzt, der Film hat sehr viel, vor allem zwischenmenschlichen Humor, der gut funktioniert und passt.
Fazit: Sehr guter Conan, sehr lustig und eine Menge Over-the-Top-Action.