Detektiv Conan – Countdown zum Himmel (名探偵コナン 天国へのカウントダウン, Meitantei Conan: Tengoku e no Kauntodaun) – der fünfte Conan-Kinofilm.
Die Boys, Agasa, Ai und Conan sind beim Camping, fahren am Fuji und am neuen Doppelhochhaus einer Computerfirma vorbei. Nachts telefoniert Ai geheimnisvoll mit irgendwem und streitet das dann ab. Gin und Wodka planen einen Anschlag im Hochhaus.
Damit ist alles gesagt und in Position gebracht, die Frage ist nur: Bombe? Scharfschütze? Wie viele Tote? Welcher seltsame Stunt? Realismus oder Conan?
Ja. Ja. Ein paar. Auto in Pool. Conan!
Die Gruppe darf schon einmal vor der Eröffnung in das Hochhaus, in den Festsaal. Dort lernen wir alle Verdächtigen und potentiellen Opfer kennen. In der Nacht erwischt es auch schon den Politiker.
Alle ermitteln, verschiedene Verdächtige werden auch von den Detective Boy besucht. Da findet sich auch schon die nächste Leiche ein.
Am nächsten Tag gibt es eine Eröffnungsfeier im Hochhaus, die Präsidentin der Computerfirma weiht selbst ein. Und stirbt spektakulär.
Dann zünden die erwähnten Bomben, so dass evakuiert wird. Die Evakuierung über den Außenfahrstuhl will Gin nutzen, um Ai zu erschießen. Scharfschütze. Das geht schief, fast hätte es Sonoko erwischt.
Etliche Verwicklungen später sind alle bis auf die Detective Boys, Ai, Conan und den Mörder evakuiert. Conan und Ai nehmen sich die Zeit, im explodierenden Hochhaus in Ruhe mit dem Mörder sein Motiv und die Mordmethode zu diskutieren und dessen Selbstmord zu verhindern. Warum sich beeilen. Weitere Bomben machen das Entkommen über das Hochhaus unmöglich, also muss mit dem Ausstellungsauto in den Pool vom Nebenhaus gesprungen werden. In einer wirklich coolen Szene mit viel Nervenkitzel klappt das dann auch, sogar mit Physikerklärung.
Ein guter Conan. Hat alles, was man braucht: verwickelten, an den Haaren herbeigezogenen Fall; schöne Szenerie; Gin und Wodka; Rätsel; unrealistische Action. Alles gut und schnell erzählt.
Novum in diesem Film: Ran und Sonoko sind nicht blöd, Ran darf sogar was können. Endlich.
Nicht viel auszusetzen also.
Fazit: Gelungener Conan, actionreich, viele Verwicklungen, gute Erzählung.