Detektiv Conan – Der Magier des letzten Jahrhunderts (名探偵コナン 世紀末の魔術師, Meitantei Conan: Seiki matsu no majutsushi) – der dritte der Conan-Kinofilme, Kaitō Kid tritt auf. Und wie. Cooles Intro, bei dem er Ayumi auf dem Balkon verzaubert.
Hat nichts mit dem Fall zu tun, ist trotzdem cool.
Der Fall dreht sich um ein bisher unbekanntes 51. Fabergé-Ei, das Erinnerungs-Ei. Es soll nach seinem überraschenden Fund in Osaka ausgestellt werden. Da gibt es natürlich die Ankündigung von Kaitō Kid, das Ei zu stehlen. Begleitet von einem Rätsel, wie und wo er das anfangen will.
Unterdessen bekommen wir die relevanten Personen des Falls vorgestellt, die alle ein eigenes Interesse am Ei haben.
Kogorō löst das Rätsel vermeintlich, die Polizei legt sich auf die Lauer. Auch Conan ist bis kurz vor dem Diebstahl ahnungslos, kommt dann aber durch Geplänkel mit Heiji, dem Highschool-Detektiv Osakas, auf die richtige Lösung. Hat natürlich wieder mit dem japanischen Alphabet zu tun. Bei seiner Flucht wird Kaitō durch einen Schuss ins rechte Auge (das mit dem Monokel) abgeschossen und verliert das Ei, das Conan rettet. Ist er tot? Mäßige Spannung um diesen Punkt.
Mehrere sehr unwahrscheinliche Zufälle und Erklärungen später und einen sehr großen Interpretationsspielraum, was in so einem Ei untergebracht werden kann, landen wir in einem Schloss. Auf dem Weg gibt es einen Mord zu klären und die Personen weiter zu hinterfüttern. Im Schloss selbst gibt es einen geheimen Zugang zum inneren Ei. Die Detective Boys spielen natürlich auch mit und treffen unabhängig von den anderen im Schloss ein, um dort auch den Schatz zu suchen.
Beide Eier zusammen und Conans Genialität enthüllen den wahren Inhalt des Eis, der auch den Verbleib der vierten Tochter Nikolaus II., die laut Film der Ermordung entgangen war (übrigens eine sehr grausame Geschichte), klärt.
Zwischendurch schlägt Schuss-ins-Rechte-Auge-Mörder Skorpion immer wieder mal zu, stiehlt die Eier und versucht, zu fliehen. In einem viel zu langen Dialog mit Conan im brennenden Haus klären wir die letzten Motive, holen Kaitō wieder hervor, Friede, Freude, Eierkuchen.
Außer bei Ran, die den Verdacht hegt, dass Conan Shin’ichi sein könnte. Sie stellt ihn zur Rede, da kommt Kaitō als Shin’ichi ihm zur Hilfe, als Meister der Verkleidung ist ihm das ein Einfaches. Verdacht abgewendet, Kaitō ist der coolste (ist er auch).
Ach, Heiji und Kaito in einem Film, das ist schon gut. Aber der Film vereint das Beste an Conan-Filmen: unwahrscheinliche Zufälle, geniale Kombinationsgabe aus dem Nichts und sehr verworrene Fälle, alles extrem Over The Top – das ist der Conan-Charme. Gerade die Eier oder das Schloss mit seinen Rätseln, die Auflösung, die Zwischensequenz auf dem Boot – alles gut.
Gibt wenig auszusetzen – Dauernörgelei wegen Rans Rolle, erweitert um die restlichen Frauenrollen. Eine coole, der Rest darf shoppen gehen. Argh.
Fazit: Sehr guter Film, hat alles, was einen Conan-Film ausmacht.